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München, 2. Februar 2013. Neben einer Rekordbeiligung bei den Erste-Hilfe-Kursen hat mein Verein Alpines Rettungswesen, dessen Vorsitzender ich bin, auch verschiedene Projekte gefördert. Zu Beginn des neuen Jahres gingen zudem die neue Web-Seiten unter http://www.alpines-rettungswesen.de online.

Die Ausbilder des Vereins hielten im vergangenen Jahr rund 100 Erste-Hilfe-Kurse mit knapp 1.000 Teilnehmern ab. Schwerpunkt der Kurse ist die Erste Hilfe zugeschnitten auf Unfälle bei Outdoor-Aktivitäten, wobei zusätzlich Rettungstechniken im Gelände vermittelt werden.  Hinzu kommen Auffrischungskurse sowie Erste-Hilfe-Kurse für Spezialberufe und an Schulen. „Die Rekordbeteiligung zeigt, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen, die Erste-Hilfe-Ausbildung praxisnah im alpinen Gelände durchzuführen“, sagt Matthias Schmidberger, Vorstand und Ausbildungsleiter des Alpinen Rettungswesen e.V. „Wir arbeiten gerade daran, die Zahl der Ausbilder zu erhöhen, um im Jahr 2013 der großen Nachfrage folgen und noch mehr Kurse anbieten zu können.“

Aus den Erlösen der Erste-Hilfe-Ausbildung haben wir verschiedene Projekte gefördert, um die Sicherheit in den Bergen zu erhöhen. Am Samstag, dem 7. Juli 2012, wurde die Albert-Link-Hütte mit einem Defibrillator ausgestattet. Dieser ist dort permanent öffentlich stationiert, um beim plötzlichen Herztod essenziell wichtige Ersthelfer-Maßnahmen zur Bekämpfung des Herzkammerflimmerns zu unterstützen und so die Zeit bis zum Eintreffen der Bergwacht mit lebensrettenden Maßnahmen zu überbrücken. Dr. Jakob Kreidl, Landrat des Landkreises Miesbach, sagte bei der Übergabe: „Was gibt es für einen Landrat schöneres, als zu wissen, dass es eine Institution gibt, die mithilft, den plötzlichen Herztod zu verhindern.“ Franz Schnitzenbaumer, Bürgermeister der Gemeinde Schliersee, wünschte sich bei dieser Gelegenheit eine optimierte Zusammenarbeit zwischen Förderverein und Bergwacht Bayern.

Im Herbst 2012 förderte mein Verein den Höhlenrettungsverbund Deutschland (HRVD ) bei Treffen des Europäischen Höhlenrettungsverbunds ECRA.  Ziel dieser Veranstaltung in Chatel des Joux/Frankreich vom 18. bis 21. Oktober 2012 war es, die European Cave Rescue Association (ECRA) zu gründen.

Die Bergwacht München erhielt von uns  einen Förderbetrag in Höhe von 8.000 Euro, unter anderem für die Anschaffung von insgesamt 81 Sommerjacken für die aktiven Mitglieder.

Rechtzeitig vor Weihnachten statteten wir  im Rahmen der Weihnachtsfeier jedes Mitglied der Jugendgruppe der Bergwacht München mit einem Erste-Hilfe-Set aus.

Sämtliche Überschüsse, die wir erzielten werden in Föderprojekte zur Sicherheit im Outdoor-Sport und in den Bergen gesteckt. Ein wesentlicher Anteil davon dient der Existenzsicherung der Bergwacht München.

 

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